Kulturbund Eschwege e.V.
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Spielzeit

2009 / 2010

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[Der Nussknacker]
[Konzert Jahreswechsel]
[Heiraten ist ein Risiko]
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100 Jahre Kulturbund Eschwege e.V.

Liebe Leserinnen,
liebe Leser,

monatelang drückte die lähmende Ungewissheit über den Beginn und den Umfang des Umbaus der Stadthalle als langjährige Spielstätte des Kulturbund Eschwege e.V. die planerischen Überlegungen – die widersprüchlichen Aussagen erwiesen sich als Unwägbarkeiten, somit quasi als Damoklesschwert für weitere Spielzeiten.

Bevor wir uns nun hier in das Programm der vor uns liegenden Saison vertiefen, sollten wir – wie gewohnt in Kürze – Erlebtes im Pressespiegel des 100-jährigen Jubiläumsjahres 2008/2009 Revue passieren lassen.

Öffentlicher Festakt und Festkonzert 9. Sinfonie:
„… Ein denkwürdiger Abend: Zum 100. Geburtstag ließ sich der Kulturbund Eschwege nicht lumpen. Angemessener und feierlicher kann eine Institution, die sich der Bereicherung des kulturellen Lebens verschrieben hat, den eigenen Ehrentag kaum begehen …“;

Julius Caesar:
„… Auf klassisches Theater par excellence durften sich Kulturfreunde freuen: Das renommierte Tournee-Theater Greve zeigte mit Shakespeares politischem Schauspiel den Kampf um den Mechanismus der Macht, Moral und Gewissen, den Sturz des Tyrannen, das Scheitern seiner Mörder und des Volkes Wankelmütigkeit. Das Publikum dankte den Darstellern mit stehenden Ovationen …“;

Tosca:
„… Es ist wohl eine der fesselndsten Operngeschichten. Das Mailänder Opernensemble und die Bulgarische Philharmonie Pazardjik begeisterten mit beeindruckender Tosca. Das Publikum feierte dies lohnende Opernerlebnis, ein grandioses Bühnenspektakel und außergewöhnliches Musikereignis …“;

Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk:
„…Angekündigt als Theaterabend mit einem Schauspieler, einem Stoffhund und Musik war Walther Plathes „Schwejk“ keine Offenbarung – nur selten blitzte der Humor und der Reiz des Originals durch. Freundlicher Applaus – in Eschwege; denn anderenorts konnte der Protagonist begeistern und diente als Schwejk- Titelbild einer großen und renommierten Theaterzeitschrift …“;

Jahreswechsel-Konzert:
„… Ein heiß erwartetes Vergnügen. Das heitere Konzert zum Jahreswechsel machte gute Laune am Abend vor Silvester. Mit lauten Ovationen und Blumen gingen zwei mitreißende Musikstunden mit der tschechischen Mährischen Philharmonie aus Olomouk (Olmütz) zu Ende …“;

Die Leiden des jungen Werther:
„… Ein Abend der großen Gefühle. Das handlungsarme, in der Beschreibung der Gefühle um so intensivere Drama, wurde schauspielerisch hervorragend dargestellt. Langer, stürmischer Schlussapplaus mit Bravos …“;

Lauf doch nicht immer weg:
„… Philip King hat mit der Verwechslungskomödie ein spritziges und rasantes Stück geschrieben, dass ihm das Publikum, ohnehin schon erschöpft vom Tränenlachen, immer wieder mit Zwischenapplaus dankte …“;

Gémeaux-Quartett:
„… Die ARD-Preisträger 2008 begeisterten bei ihrem Gastkonzert von hr2-Kultur die Zuhörer mit Werken von Mozart, Schtschedrin und Ravel. Kammermusik der Extraklasse …“;

Cavalleria Rusticana & Der Bajazzo:
„… Paukenschlag zum Saisonausklang! Die rumänische Staatsoper Brasov wird immer wieder für ihre aufsehenerregenden Tourneeproduktionen gefeiert. Es war ein Abend voll musikalischer und stimmlicher Schönheit – mit einem bitteren Nachgeschmack: Der Saal war nicht viel mehr als zur Hälfte gefüllt – bestimmt eine Enttäuschung für den Kulturbund, der hier seine so wichtige Arbeit für das Kulturleben unserer Stadt nicht honoriert sah. Das Stammpublikum spendete lange, laute Ovationen für alle Darsteller …“.

Wer sich die Mühe macht, schriftliche Bewertungen der einzelnen Angebote des Wort- und Musiktheaters der bevorstehenden Saison zu lesen, wird zu dem Schluss kommen, dass auch diesmal wieder die hohe Qualität der vorgesehenen Veranstaltungen das Leitmotiv für die Auswahl waren. In diesem Sinne wünscht der Kulturbund seinen Besuchern viel Vergnügen und volle Genugtuung bei deren individueller Auswahl.